Tag des Baumes

Am 25. April war der Tag des Baumes und Bäume haben eine sehr wichtige Aufgabe: Sie stellen Sauerstoff her und geben diesen an die Luft ab. Diesen Sauerstoff brauchen wir Menschen zum Leben. Ein ausgewachsener Baum liefert jeden Tag etwa so viel Sauerstoff wie 10 Menschen zum Atmen brauchen.

Der Tag des Baumes hat eine außergewöhnliche Geschichte. 1952 wurde der Tag von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald als Folge des starken Waldverlustes durch enorme Holznutzung und die Schäden des Kriegs initiiert. Mittlerweile ist der Tag des Baumes die größte Mitmachaktion im Baum- und Waldschutz. Wir sind in vielen Dingen von unseren Hainen abhängig, ohne dass wir es merken. Doch was können wir tun, um unsere Wälder zu schützen? Die folgenden Tipps helfen schon mit kleinen Maßnahmen, um unsere Umwelt zu schützen. 

  • Recyclingpapier nutzen

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Papier lag 2021 bei 241,7 kg. Wenn alle Menschen dieser Erde diesen Papierverbrauch hätten, wären unsere Wälder schnell abgeholzt. Deswegen hilft es, Recyclingpapier zu kaufen und das fängt schon beim Toilettenpapier an. Gutes Recyclingpapier erkennt man am Umweltzeichen Blauer Engel. 

  • Sparsamer Umgang mit Holzprodukten wie Papier

Holz ist ein kostbarer Rohstoff, auch wenn er nachwächst. Ein sparsamer Umgang mit dieser Ressource ist in jedem Fall ratsam. 7,75 Milliarden Menschen leben auf der Erde. Weltweit gibt es vier Milliarden Hektar Wald. Das sind 31 Prozent der weltweiten Landfläche oder rund 0,6 Hektar pro Bewohner der Erde.  Viel dieses Holzbestandes wird für Möbel, Papier, Hausbau, Karton oder auch für Feuerholz verwendet. Deswegen müssen wir sparen, wo es geht. Das fängt schon im Büro an, in dem man z.B. nicht alles ausdruckt, sondern digitalisiert.

  • Holz mit Siegel kaufen

Auch beim Kauf von Holzprodukten wie Möbeln gibt es einiges zu beachten. So sollte man beim Kauf auf die Herkunft achten. Wer beim Einkauf auf das PEFC-Siegel achtet, egal ob bei Verpackungen, Möbeln oder Dielen, unterstützt die nachhaltige Waldbewirtschaftung und schützt damit Wälder vor der Haustür und weltweit. Auch die Zertifizierung mit dem FSC-Siegel ist ein Instrument, um wichtige Nachhaltigkeitsstandards bei der Waldbewirtschaftung zu generieren. Mit diesem Zertifikat können Verbraucher*innen beim Kauf von Holzprodukten erkennen, ob diese umwelt- und sozialverträglich hergestellt wurden.

  • Einen Baum pflanzen

Viele Forstämter bieten Pflanzaktionen an. Infos dazu gibt es beim Bund Naturschutz, beim Forstamt, oder auch in lokalen Medien. Gepflanzt wird in der Regel in den Frühjahrsmonaten bis etwa Ende April und dann wieder im Herbst ab September. Wir gehen mit gutem Beispiel voran und pflanzen einen Baum im FORUM Schwanthalerhöhe, der zunächst im FORUM bleibt und wenn er groß genug ist, auf die Grünfläche vor das FORUM Schwanthaler Höhe zieht.